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Fotoimpressionen
5. St. Catherine Friedens-Marathon –
Ein Silvester-
Jubiläum
Mit einzigartigem Programm.
Empfang im Kloster- Besteigung des Moses-Berges mit Erlebnis pur:
Sonnenaufgang über Sinai, Schnorcheln im Golf von Akaba, Wandern in den
Coloured Canyons.
Zitat:
Klein aber fein, familiär in der Atmosphäre unter den Aktiven, so kann
man diesen einmaligen Silvestermarathon auch überschreiben (Rainer Schulz).
Einmalig auf seine Art und
Weise ist unumstritten der St. Catherine Silvester-Friedens-Marathon auf der
ägyptischen Halbinsel Sinai im gleichnamigen Naturreservat. Es gibt drei
Marathons auf der Welt, die am 31. Dezember veranstaltet werden, nur zwei in
der Welt, unter dem Thema - Friedens-Marathon-. Der Sinai-Lauf verdient
zudem das Prädikat „besonders würdevoll“. Begründung: Von der Startsekunde
bis zur Siegerehrung wurde der Lauf 2008 unter Schirmherrschaft des
Erzbischofs des St. Catherine Klosters, des Tourismusministers und des
Governerats von Sinai gestellt. Würdenträger ehrten die Startatmosphäre. Sie
trafen in feierlicher Runde am Vorabend mit den Läufern zusammen und nahmen
nach dem Event persönlich die Siegerehrung vor. Seit 2003 kamen über 600
Läufer und Läuferinnen (HM, 10 km, 5 km) nach St. Catherine. Am
weltberühmten biblischen Ort in unmittelbarer Nähe des Moses Berges (2.285
m) stellten sie sich in 1500 m Höhe auch dieses Mal den Herausforderungen.
Der St. Catherine Marathon,
ein Projekt von Pronto Tours - Kairo und
REISEZEIT - Berlin und zählt
als Geburtshelfer der Laufsportbewegung im Sinai. Wiederholt erfuhr das
Trio: Renndirektor Tarek Moshref aus Kairo, REISEZEIT Tourismus Berlin, und
Streckenorganisator Frank Berger vom LAV Halensia e.V., Deutschland (Halle),
Lob und Anerkennung für die gelungene Organisation des Laufes. Übrigens:
2007 war die höchste Beteiligung von Beduininnen (20 Frauen und Mädchen der
Region St. Catherine und aus Alexandria, 10 km-Strecke) zu verzeichnen. Da
wollen wir wieder anknüpfen, sagte Renndirektor, Tarek Moshref, und im
nächsten Jahr wird Pronto Tours eine noch größere Kampagne im Land starten.
Das Jugend-Zentrum von St. Catherine hilft schon jetzt bei der Werbung. Was
Tarek verspricht, hält er auch, sagte Osama vom besagten Zentrum. Zum Laufen
und schnellen Wandern war das Wetter an diesem 31. Dezember nahezu ideal:
zwischen 7 - 10°C, leichter Wind und sehr geringe Luftfeuchtigkeit zwischen
7 – 10 %. Was den meisten viel mehr zusetzte, war die ungewohnte Höhe, aber
auch die Kühle in den Schattenbereichen der Strecke. Da musste jeder durch,
meinte Gunla Eberle (Marathon). Das Starterfeld mit insgesamt 105 Läufern
und 8 Walkern bestand aus der wie stets rührigen Laufgruppe aus Alexandria
um die ägyptische Läufer- und Betreuerlegende Mohammed Hammamy, den
zahlreichen einheimischen Beduinenkindern und Jugendlichen, und dem kleinen
internationalen Starterfeld aus Deutschland (REISEZEIT-Gruppe), Italien, USA
und Kanada. Zum dritten Mal in Reihenfolge siegte auf der Marathondistanz,
der in Südafrika geborene, sympathische Dr. Mark Werner (USA) in
beachtlichen 2:53:20 h. Siegerin unter den ungewohnten Bedingungen von Höhe
und Trockenheit wurde Christine Feger in einer Zeit von sehr guten 3:58:35
h. Ihr folgte als zweite auf den Siegerpodest Gunla Eberle vom
100-Marathon-Klub, die vor allem darüber stolz war, nach langwidriger
Verletzungspause ihren 108. Marathon zu absolvieren.
Seinen Lauf klug eingeteilt
hatte der Dresdner Reinhard Oertel, (Geburtstagsjubilar der Reise und mit
Startnummer „50“!) der auf der zweiten Runde noch drei Läufer überholen
konnte und in 3.49:32 h Fünfter des Klassement wurde. Allerdings erreichte
er mit dieser Lauftaktik nicht mehr Wolfram Potthoff, der diesmal nach
3:41:20 h das Zieltor erreichte und als Vierter bester REISEZEIT-Starter
war. Hier Bestzeiten zu laufen, war ohnehin nicht die Absicht der meisten
Teilnehmer. „Den Reiz machte das Umfeld aus: wo kann man schon mal richtige
Kamele überholen(?)… unvergesslich gleichfalls der Muezzin der Moschee von
St. Catherine am Rande der Strecke, dessen Tagesgebet ich als Anfeuerung
interpretierte“, aus seinem Resümee (Peter Schneider).
Begleitet wurde die
Veranstaltung übrigens wieder von einem anspruchsvollen Erlebnisprogramm.
(REISEZEIT/Pronto Tours). So wurden die Teilnehmer mit einem Empfang seitens
des -Vaters- Samuel im St. Catherine Kloster überrascht und einer
anschließenden kostenfreien Führung durch das weltberühmte Kloster.
Natürlich gehörte zum Aufenthalt eine stimmungsvolle Silvesterfete und die
Besteigung des Moses Berges in der Nacht bleibt das einmalige Erlebnis jedes
Teilnehmers. Auf dem Gipfel genossen alle Wanderer einen prächtigen
Sonnenaufgang: Rot strahlten die Berge des Sinai! Unvergesslich bei dieser
Silvesterlaufsportreise bleiben die herrlichen Wanderungen durch das Wadi
Tala und durch die Coloured Canyons. Die 11-jährige Lara aus Berlin fand das
Schnorcheln zwischen den bunten Fischen im Golf von Akaba „ganz super“. Hier
möchte ich noch einmal herkommen, sagte sie, die zum ersten Mal die 5 km im
Ausland lief und als Zweitplazierte vom Kloster-Vater Samuel ihre
Papyrus-Urkunde in Empfang nahm.
Christel Schemel, REISEZEIT
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