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Mit REISEZEIT nach Paris - erlebnisreich und schön !

Notizen von Solveig Wegener und Susanne Kitzing

Am Freitag vor dem Lauf machten sich 19 Marathonläufer mit Horst Niemann, unserem Reiseleiter aus unterschiedlichen Richtungen kommend auf den Weg nach Paris. Bei guter Wegebeschreibung von REISEZEIT fanden alle prima zum Hotel. Ein architektonisch amüsantes Gebäude im chinesischen Stil, wunderschön gelegen, da, wo die Seine einen ihrer Arme ausbreitet. Hier fühlten wir uns definitiv von der ersten Stunde an wohl. Nette Zimmer, freundliches Restaurant, lächelnde Bedienung hübscher Chinesinnen und Französinnen. Zur Pariser Metro ist es nicht weit, also stellten wir unsere Taschen flink ab und fuhren – von Horst angeregt- gemeinsam ins Zentrum. Horst, des Französischen gut kundig, kennt die Stadt recht gut. Über die schönste Flaniermeile, die Champs Elysees, wandelten wir zu einem der bemerkenswertesten Bauwerke der Welt, den Eifelturm. Dort tummeln sich die Nationen unseres Planeten. Dennoch verliefen sich die vielen neugierigen Besucher –wie wir- zwischen den Riesenfüßen des Kolosses. Wir nahmen natürlich so viele Turm-Treppen, wie (uns) möglich, selbst unter die Füße. Es waren mehr als 1700 Stufen und dennoch nicht alle. Auch ahnten wir nicht, dass dieser Turm wahrlich eine kleine Stadt ist. Ein Boulevard in mehreren Etagen. Nachdem uns ein kleiner Fahrstuhl ganz nach oben lockte, genossen wir einen herrlichen Weitblick über die Dächer von Paris.

Also Paris ist wirklich schön.
In Schwung geraten, entschlossen wir uns, nun auch den Arc de Triomphe zu erklimmen. Noch einmal 289 Stufen. Dann wurden wir tausend Mal belohnt. Strahlenförmig scheinen alle Straßen und Alleen auf diesen Punkt zuzulaufen. Im Kreisverkehr drehten sich die Autos hinein und wieder heraus. Dankbar klopften wir Horst auf die Schultern: Die Einstimmung auf den wunderbaren Marathonkurs ist ihm zum zweiten Mal gelungen.

Am Samstag trafen wir uns laut unserem Programm mit Ralf Klingsieck. Langjähriger REISEZEIT Partner und Freund, ein „deutscher Pariser“, Kulturjournalist wie man sich ihn zu einer Stadt(ver)führung nur wünschen darf. Wir lernten entdecken, was wir sonst an diesem „kurzen“ Tage vor dem Marathonrennen nicht erlebt hätten: Kaffee trinken am Louvre, schlendern auf dem Platz de Concorde, entlang der berühmten Seine, hinein in die Altstadt. Vor der Notre Dame wurden wir selbst zu Dramaturgen. Wir sahen den Glöckner, wie er sich mit dem Seil vom Kirchturm herunter schwang und Esmeralda, die als Hexe verbrennen sollte, den Flammen entriss und mit ihr auf den Kirchturm zurückpendelte. Alles in allem, die jährliche Stadtführung mit Rolf Klingsieck war und ist eine hervorragende Idee, Paris kennen zu lernen. Aus den 4 Stunden wurden 6. Und auch hier ein Danke an den Veranstalter REISEZEIT in Berlin, der das Programm arrangiert.

Der Nachmittag galt der Marathonmesse mit abschließender Pasta Party. Am Sonntag war es dann soweit. Mit Horst ging es zum Start- und Zielbereich. Ein Foto mit Gruppe. Ein jeder Teilnehmer trug eine rote, blaue, weiße Marathon-Mütze (die Nationalfarben Frankreichs). Über 35000 Marathonis mit diesen Mützen, ein beeindruckendes Bild. Die Stimmung auf und an der Strecke brachte den Läufern ersehntes „Gänsehautgefühl“. Man war nie allein und so war der Lauf eine zweite Stadtbesichtigung der besonderen Art. Um die müden Beine wieder in Schwung zu bringen nahmen wir Paris auch am Abend unter die Füße und versackten bei französischem Rotwein.

Liebe REISEZEITler: Es waren ein paar tolle Tage, kompetent von Horst geführt - und angenehm. Der Rückflug hätte vielleicht etwas später/früher sein können, denn wir wären gerne noch geblieben! Wir sind überzeugt, wenn REISEZEIT ein Flugzeug hätte, wäre das gelungen.

Fotoimpressionen von Solveig Wegener und Christel Schemel:

Am berühmten Louvre vor dem Marathon, einige waren bereits Kaffee trinken. Wo? Ein REISEZEIT-Geheimnis.

Wir genossen die Frühlingsluft und unsere Flanierstimmung.

Die Glaspyramide ist ein architektonisches Kunststück. Der Eingang zur Pariser Metro

Pariser Leben am Eifelturm. Spontane „Street Dance“-Vorführung. Auch wir hatten Spaß daran.

Ein Ort zum Verweilen und zum Träumen zu jeder Jahreszeit

Gemeinsam zum Marathon-Start auf der Champs Élysées

Liebenswürdige Fans des Paris-Marathons tragen das Wahrzeichen über die 42,195 km. Ein gelungener Schnappschuss

Charmant und Schön. An der Laufstrecke des Paris-Marathons

Hallo hier bin ich, Solveig, am km 10. Wunderbare Atmosphäre. Wurde gerade von lustigen Finnen überholt.

Zieleinlauf Nähe Arc de Triumph. In einem Zelt lasse ich meinen Namen in die Medaille eingravieren.

Die Rotwein-Probe muss sein! Ein Dankeschön an Horst, unserem Reiseleiter (links).

 


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