Auf zum Aphrodite Halbmarathon 2010
Die
Schnellste der REISEZEIT-Gruppe
beim 16. Aphrodite HM 2009 war Ilka Gomoll aus Berlin
Von Steffen Jahn
Er ist das Urgestein unter den Läufen Zyperns, der
Aphrodite-Halbmarathon.
1994 im Frühling kam der
damalige deutsche Trainer der griechischen Leichtathletik-Elite, Rüdiger
Marco, in die Redaktion der LAUFZEIT und fragte: Könnt Ihr uns unterstützen?
Wir wollen einen internationalen Lauf ins Leben rufen.“ Wenig später folgten
LAUFZEIT- und REISEZEIT-Mitarbeiter einer Einladung des
Gesundheitsläufer-Clubs von Nikosia, konzipierten und vermaßen in Paphos
einen Halbmarathon, gaben ihm den Namen der Liebesgöttin Aphrodite und
starteten bereits Anfang Dezember1994 mit einer vielbeachteten Premiere.
Seither ist er der Klassiker unter den Lauf-Events Zyperns, die inzwischen
wie Pilze aus der Erde schossen. Doch Aphrodite ist noch längst nicht in die
Jahre gekommen. Es ist kein Ende des Zuspruchs in Sicht.
Am letzten Wochenende im November zieht es hunderte von
Laufbegeisterte ins südlich gelegene Zypern, wo dann immer noch herrliche
Spätsommertemperaturen vorherrschen. So wie auch bei der 16. Auflage des
Aphrodite Halbmarathons.
Auch unsere Teilnehmer hielten an der Tradition guter
Leistungen fest. Acht Pokale konnten im Ziel des Stadionovals
entgegengenommen werden, wobei die reifere Laufgarde sichtbar dominierte.
Siege feierte REISEZEIT-Betreuerin und immer wieder auch
Supermarathonläuferin Elke Weisener (W 55), Regina Krowitzky (W 60) und
Elisabeth Onisseit (W 65).
Drei zweite Plätze gab es für Monika Bluschke (W 50),
Jans-Joachim Peters (M 65) und Manfred Krüger (M 70). Zwei dritte Ränge
folgten durch Ramona Starke (W 45) und Rudolf Hildebrandt (M 70).
Die schnellste der REISEZEIT-Gruppe war die Berlinerin Ika
Gomoll in 1:44:36, sie wurde mit dieser Zeit in ihrer gut besetzten AK W 30
„nur“ Vierte.
Insgesamt dominierend bei den Halbmarathon-Männern waren
wie schon im vergangenen Jahr zuvor der Äthiopier Gebel Kassuhn und der
Ungare Benedek Zsolt. Während Benedek noch ein Jahr zuvor den Gesamtpokal
und die Veranstalterprämie eroberte, drehte diesmal der Mann aus Addis Abeba
den Spieß um. Hauchdünn mit einer zehntel Sekunde Vorsprung und abermals
nach Gerangel: 1:08:03 h!. Bei dem teils welligen Streckenprofil am
Mittelmeer, auf stark verbessertem Kurs, der erstmals nicht durch das dicht
befahrene Zentrum von Paphos führte, sondern unmittelbar am Meer entlang,
eine durchaus beachtliche Zeit.
Pluspunkte für den Veranstalter:
Hervorgehoben werden muss die ausgezeichnete Organisation der Wettbewerbe
über 21,1 und 5 km, der Service an der Strecke, die medizinische Versorgung,
eine bewachte Kleideraufbewahrung, mögliche Massagen, Freibier, Früchte und
eine Folklore-Einlage im Ziel. Man sollte sich unbedingt den nächsten Termin
zur 17. Auflage des Halbmarathons vormerken:
28. November 2010,
natürlich wieder in der „Aphrodite Stadt“ - Paphos, am Meer
mit REISEZEIT.
Impressionen von der Insel
der Götter:
|